Was kostet eine Website? Preise 2026 für Bau und Betrieb
Eine Website erstellen zu lassen kostet bei einem Freelancer 1.500 bis 5.000 Euro, bei einer Agentur 5.000 bis 25.000 Euro. Selbst gebaut mit einem Baukasten sind es 10 bis 30 Euro im Monat. Bei uns ist es ein Festpreis: 6.000 Euro für eine Unternehmensseite, 5.000 für eine einzelne Landingpage.
Was auf den meisten Kostenseiten fehlt, ist die zweite Hälfte der Rechnung. Eine Website wird nicht einmal bezahlt, sie läuft danach jahrelang. Diese Seite rechnet beides.
Die vier Wege und was sie kosten
| Weg | Einmalig | Laufend | Realistisch fertig in |
|---|---|---|---|
| Baukasten selbst bauen | 0 € | 10 bis 30 € im Monat | 2 bis 8 Wochen Eigenzeit |
| KI-Generator | 0 bis 500 € | 20 bis 50 € im Monat | Stunden bis Tage |
| Freelancer | 1.500 bis 5.000 € | 10 bis 40 € im Monat | 3 bis 8 Wochen |
| Agentur | 5.000 bis 25.000 € | 10 bis 100 € im Monat | 2 bis 12 Wochen |
Die Spanne bei Agenturen ist die größte und die unehrlichste. 5.000 und 25.000 Euro können dieselbe Leistung beschreiben, nur mit anderer Kalkulation dahinter.
Was den Agenturpreis treibt
Seitenanzahl, aber nicht linear
Eine Seite mehr kostet nicht ein Achtel von acht Seiten. Der Aufwand steckt im ersten Template: Navigation, Typografie, Rasterlogik, Verhalten auf drei Bildschirmgrößen. Danach ist jede weitere Seite billig. Deshalb sind Angebote nach Seitenpreis fast immer schlecht kalkuliert, für eine der beiden Seiten.
Wer die Texte schreibt
Der am häufigsten unterschätzte Posten. Wenn die Agentur schreibt, kostet eine Unterseite mit Recherche 400 bis 800 Euro. Bei acht Seiten sind das schnell 4.000 Euro, also mehr als das Design. Wenn du selbst schreibst, wird es günstiger, aber das Projekt dauert länger, weil Texte in der Praxis der häufigste Grund für Verzögerung sind.
Ob Bilder vorhanden sind
Ein Fotoshooting kostet 800 bis 2.500 Euro. Stockbilder kosten fast nichts und sehen auch so aus. Wir haben für ein Notariat in Butzbach mit vorhandenen Bildern gearbeitet und trotzdem 97 im Performance-Audit erreicht; bei einem Tattoo-Studio ging ohne eigene Bilder gar nichts, weil dort das Bild das Produkt ist.
Die technische Basis
WordPress, Webflow, Framer, Shopify oder eine Eigenentwicklung. Das entscheidet weniger über den Baupreis als über die nächsten drei Jahre. Dazu gleich mehr.
Die laufenden Kosten, über die kaum jemand schreibt
Google fragt in den verwandten Suchen nach „Website-Kosten pro Monat" und „Website-Kosten pro Jahr". Die Antwort steht selten auf den Seiten, die dafür ranken. Hier die echten Posten:
Domain
Eine .de-Domain kostet 5 bis 20 Euro im Jahr. Vorsicht bei Einstiegsangeboten, die im zweiten Jahr auf das Vierfache springen.
Hosting
Hier unterscheiden sich die Systeme deutlich. Framer kostet 10 US-Dollar im Monat im Basic-Tarif und 30 im Pro-Tarif, jeweils pro Website, Hosting und CDN inklusive. WordPress-Hosting beginnt bei 5 Euro und wird bei ernsthaftem Traffic schnell dreistellig. Bei Framer kommen 20 US-Dollar pro zusätzlichem Bearbeiter dazu, was bei kleinen Teams selten anfällt.
Wartung
Das ist der Posten, der die Systeme wirklich trennt. Eine WordPress-Seite mit zwölf Plugins braucht monatliche Updates, und jedes Update kann etwas kaputt machen. Agenturen rufen dafür 50 bis 200 Euro im Monat auf. Bei Framer entfällt das, weil es keine Plugins gibt, die veralten, und keine Sicherheitslücken, die du patchen musst. Das ist der Hauptgrund, warum wir darauf bauen, und es ist ein Kostenargument, kein Designargument.
Inhaltspflege
Wenn du selbst pflegst: null. Wenn die Agentur pflegt: 80 bis 150 Euro pro Stunde.
Über drei Jahre gerechnet:
| Bau | Betrieb 36 Monate | Summe | |
|---|---|---|---|
| WordPress mit Wartungsvertrag | 6.000 € | 3.600 bis 8.000 € | 9.600 bis 14.000 € |
| Framer ohne Wartungsvertrag | 6.000 € | rund 400 € | rund 6.400 € |
Die Differenz ist größer als der Unterschied zwischen zwei Angeboten für den Bau. Danach sollte man Angebote vergleichen, nicht nach dem Einmalpreis.
Website erstellen lassen mit KI: was sich 2026 wirklich ändert
Die Frage taucht in den verwandten Suchen auf, und die ehrliche Antwort ist zweigeteilt.
Was KI gut kann: Rohtexte, Bildbearbeitung, Codegerüste, Übersetzungen. Das hat unsere Kalkulation tatsächlich gesenkt, und wir geben das weiter. Eine Seite, die vor drei Jahren 9.000 Euro gekostet hätte, kostet heute 6.000.
Was KI nicht kann: entscheiden, welche drei Sätze auf der Startseite stehen müssen, damit ein Notariat Mandanten bekommt statt Komplimente. Ein KI-Generator liefert in zwanzig Minuten eine Website, die aussieht wie alle anderen aus demselben Generator, und die genau deshalb nichts verkauft. Wer 500 Euro für ein KI-Tool ausgibt und danach 6.000 für den Umbau, hat 6.500 bezahlt.
Unser Test dafür ist simpel: Wenn du deinen eigenen Text auf der Seite eines Wettbewerbers einsetzen könntest und niemand würde es merken, ist die Seite wertlos, egal wer sie gebaut hat.
Festpreis oder Stundensatz
Wir arbeiten mit Festpreisen, und zwar aus einem Grund, der gegen uns arbeitet: Wenn wir uns verschätzen, zahlen wir drauf. Genau deshalb zwingt uns das zu einer ehrlichen Einschätzung vorab.
Stundensätze sind für dich riskanter, weil du das Risiko trägst und vorher nicht weißt, wie hoch die Rechnung wird. Sie sind sinnvoll bei laufender Betreuung, wo der Umfang wirklich schwankt, und unsinnig bei einem Projekt mit klarem Ziel.
Was kostet ein Webdesigner pro Stunde
Freelancer liegen in Deutschland bei 60 bis 100 Euro, Agenturen bei 90 bis 200. Die Zahl sagt für sich genommen wenig: Wer 80 Euro nimmt und dreimal so lange braucht, ist teurer als wer 160 nimmt.
Nützlich ist der Stundensatz nur zum Gegenrechnen. Bei einem Festpreis von 6.000 Euro und 120 Euro Stundensatz sind das 50 Stunden. Wenn ein Angebot 12.000 Euro für dieselbe Seitenzahl aufruft, frag, wofür die zusätzlichen 50 Stunden draufgehen.
Was eine Website bei uns kostet
Eine Unternehmensseite kostet 6.000 Euro netto als Festpreis, eine einzelne Landingpage 5.000. Darin enthalten sind Konzept, Design, Umsetzung auf Framer, das SEO-Fundament, Tracking und die Einweisung, damit du danach selbst pflegen kannst. Laufend fallen nur Domain und Framer-Hosting an, zusammen rund 130 Euro im Jahr.
Die Seite steht in rund zwei Wochen. Das ist kein Marketingversprechen, sondern eine Folge davon, dass wir keine Wartungsverträge verkaufen und deshalb kein Interesse an langen Projekten haben.
Nicht der richtige Partner sind wir bei Shops mit tausenden Produktseiten, bei Projekten mit mehreren Abstimmungsebenen, und wenn du die günstigste Lösung suchst. Für 1.500 Euro bekommst du bei einem Freelancer eine funktionierende Seite. Sie wird nur nicht das leisten, wofür wir gebucht werden.
Häufige Fragen
Ist eine Homepage kostenpflichtig?
Eine Website ohne laufende Kosten gibt es nicht, aber die Untergrenze ist niedrig. Domain und einfaches Hosting zusammen liegen bei 60 bis 100 Euro im Jahr. Kostenlose Angebote finanzieren sich über Werbeeinblendungen oder eine fremde Domain wie meinefirma.anbieter.de, was für ein Unternehmen nicht infrage kommt.
Was kostet der Betrieb einer Website?
Domain 5 bis 20 Euro im Jahr, Hosting 5 bis 30 Euro im Monat, Wartung 0 bis 200 Euro im Monat je nach System. Der Wartungsposten ist der einzige, der wirklich streut: Bei WordPress mit vielen Plugins ist er real, bei Framer oder Webflow entfällt er.
Was ist der Unterschied zwischen Homepage und Website?
Die Homepage ist die Startseite, die Website ist der gesamte Auftritt. Im deutschen Sprachgebrauch wird „Homepage" meist für beides benutzt, was in Angeboten gelegentlich zu Missverständnissen über den Umfang führt. Frag im Zweifel nach der Seitenanzahl.
Was sollte eine Webseite pro Monat kosten?
Für ein kleines Unternehmen ohne Wartungsvertrag 10 bis 40 Euro. Mit Wartungsvertrag 100 bis 300 Euro. Alles darüber ist nur gerechtfertigt, wenn laufend Inhalte produziert oder Kampagnen betreut werden, und das ist dann Marketing, keine Website-Kosten.
Wie viel kostet eine Website bei 1&1 oder IONOS?
Die Baukastenpakete der großen Hoster liegen bei 1 bis 30 Euro im Monat, wobei der Einstiegspreis meist nur im ersten Jahr gilt. Du baust die Seite selbst. Das ist eine gute Wahl für eine einfache Visitenkarte im Netz und eine schlechte, wenn die Seite Anfragen bringen soll, weil Struktur und Texte den Unterschied machen, nicht das Baukastensystem.
Lohnt sich eine teure Website überhaupt?
Rechne es an der Anfrage. Bei 6.000 Euro und einem Kundenwert von 2.000 Euro brauchst du drei zusätzliche Abschlüsse, damit die Seite bezahlt ist. Bei einem Kundenwert von 200 Euro brauchst du dreißig, und dann ist die Frage berechtigt. Wir haben für einen Chauffeurservice in Frankfurt nach vier Wochen Top-10-Rankings für die Hauptkeywords gesehen; bei einem Tattoo-Studio stieg der organische Traffic von 700 auf 1.800 Besucher im Monat. Beides Fälle, in denen sich die Rechnung schnell trägt.
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